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Tutorial: Hunde fotografieren

Tutorial: Hunde fotografieren

Hier wollte ich mal meine Backanleitung für die Hundefotografie einstellen, damit ich den klitzekleinen Zettel an meiner Pinwand wegwerfen kann. Es geht darum speziell Hunde währens sie rennen zu fotografieren. Man legt sich dabei am besten mit einer ISO-Matte auf den Boden und lässt den Hund schräg auf einen zurennen. Dabei sollte man darauf achten, dass sich die Sonne zwar in den Augen des Tieres reflektiert aber nicht direkt, sonst kneift der Hund die Augen zu. Dadurch sehen die Augen nicht so tot aus, gerade wenn es dunkle Augen sind.

Damit der Hund das auch macht braucht man entweder einen braven Hund, der auf der einen Seite sitzen bleibt und erst zum Herrchen rennt, wenn es ruft. Oder man benutzt die Stöckchentaktik oder eine 2. Person dazu. Man sollte dem Hund nach 2-3 Durchläufen eine Pause gönnen, weil es nach einer Weile doch relativ anstrengend wird.

Backanleitung:

  • 1-x Hund(e) mit Herrchen
  • ISO-Matte
  • Spiegelreflexkamera mit Brennweite bis 200mm oder mehr
  • Schnelle Speicherkarte

Kameraeinstellungen:

  • ISO <= 100 (Je nach Lichtempfindlichkeit oder bewölktem Himmel lieber 200)
  • Belichtungszeiten zwischen 1/1000 und 1/1600 s (ab 1/1000 wird die Bewegung eingefroren) Dazu habe ich noch irgendwo eine Tabelle.
  • Bei Canon den AI-Servo-Modus nutzen
  • AF-Mitte
  • weißer Hund = AV -0,3 / dunkler Hund = AV +0,3
  • Messfeld = Mitte
  • Serienbildfunktion
  • TV-Modus (Belichtungszeit einstellen – Blende wird automatisch ermittelt)

Also Fazit. Alles so einstellen, dass die Kamera möglichst wenig machen muss und eine schnelle Bildfolge auch hinbekommt. Je nach Fellfarbe sollte man ein bisschen Unter- bzw. Überbelichten, weil sonst die Zeichnung beim Fell verloren gehen kann. Ob RAW oder JPG muss man testen. RAW ist natürlich besser, aber man stoßt entweder an die Grenzen der Kamera oder der Speicherkarte.

Dann einfach bereithalten, wenn der Hund losrennt und dann mitziehen und zurückzoomen, wenn er auf einen zukommt. Am Anfang ist das wirklich Übungssache, weil man das ja alles noch im liegen machen muss. Weitere Tips kann man vielleicht im Scharfschützenforum bekommen. :-)

Desweiteren sollte man immer nur 2-4 Fotos hintereinander machen, damit sich die Kamera auch mal kurz erholen kann. Und wenns klappt siehts dann so aus:

Hunde-Shooting

Hunde-Shooting

Hat man das Bild im Raw-Modus gemacht sollte man es noch ein bisschen nachschärfen. Beim skalieren sowieso. Da wir ja AF-Mitte eingestellt haben ist der Hund meistens in der Mitte, also kann man etwas nachschneiden um die Bildaufteilung zu optimieren. Hat man bei einem Hund mit weißem Fell z.B. abgeblendet muss man das Foto noch ein bisschen aufhellen. Hatte man einen strahlend blauen Himmel mit Sonne dann sollte man vom Weißabgleich besser die Finger lassen.

Weitere Bilder folgen noch, wenn ich ein Bildergalerie-Plugin gefunden habe. :-)


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